Rote Karte für den SVL ist entscheidend

 Fabian Thürmer (rechts) erzielte fünf Tore gegen die TSG. Foto: Stefanie Brandt

 

 

 

Der SV Langenweddingen hat die TSG Calbe zum Derby empfangen.

 

Langenweddingen l Nach zehn Minuten war der Drops bereits gelutscht. Eine Rote Karte gegen Denny Friedl setzte den Langenweddinger Hoffnungen auf ein positives Ergebnis im Derby gegen die TSG Calbe ein jähes Ende. 27:33 unterlagen die Sülzetaler dem Tabellendritten.

 

Konzept nach Feldverweis dahin

 

„Nach der Karte konnten wir unser gesamtes Konzept über den Haufen schmeißen. Da auch die Optionen Stefan Schult und Nick Bollmann fehlten, wäre nur bei hundertprozentiger Leistung der verbliebenen Spieler etwas zu machen gewesen. Die Jungs haben zwar versucht, ihr Bestes zu geben, aber es gab einfach zu viele technische Fehler, die zu einfachen Gegentoren geführt haben“, konstatierte Trainer Ingo Friedl im Rückblick auf die Partie.

In der Anfangsphase der Begegnung hielten die Langenweddinger mit den Gästen noch gut mit. Nach sieben Minuten zog die Heimsieben dank Toren von Ricardo Schult und Denny Friedl sogar vom 3:3 zum 5:3 in Front. Nachdem Maximilian Weiß in der zehnten Minute zum 6:6 getroffen hatte, verschenkten die Sülzetaler die Möglichkeit zum 7:6. Den folgenden Konter von Marius Schwarz unterband Denny Friedl durch ein Laufduell, in dem beide Spieler stürzten. Kurz wurde es auf den Rängen und in der Halle unruhig, dann entschied das Schiedsrichter-Duo Parfil/Renne, Friedl zu disqualifizieren.

„In dem Augenblick sah es dramatisch aus, aber die Schiris meinten später auch, dass das eigentlich keine Rote war“, berichtet der Langenweddinger Coach. Ob nun Fehl- oder richtige Entscheidung, diese Szene war spielentscheidend. Mit Friedl fehlte der wichtigste Mann. „Ich habe schon überlegt gehabt, ihn in Manndeckung zunehmen“, gab TSG-Coach Andreas Wiese zu.

 

Chancen liegen gelassen

 

Ein Funken Hoffnung blieb den Gastgebern noch. Doch es wurden zu viele Möglichkeiten vergeben, wenn man doch noch einmal an den Gegner heran gekommen war. Null von vier Siebenmetern landeten im Kasten. Gefühlt schien einem Teil der Mannschaft (noch) das Können zu fehlen und einem anderen Teil der Wille, sich wirklich komplett rein zu hängen. Mehr als ein Mittelfeldplatz - aktuell ist es der siebte – ist in dieser Verfassung nicht drin für den SV Langenweddingen.

 

Statistik

 

SV Langenweddingen: Böhm, Wisotzky - Merkel (6 Tore), J. Oeltze (4), M. Oeltze, R. Schult (4), Friedl (2), Thürmer (5), Oertel (1), Bethge (3), Deutscher (2)

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