Langenweddingen kommt mit blauem Auge davon

 

Erik Merkel (SV Langenweddingen) versucht hier Schönebecks Jan Bauer aufzuhalten. Foto: Enrico Joo

In der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga der Männer hat die SG Lok Schönebeck den SV Langenweddingen empfangen.

 

 

Schönebeck l Im ersten Punktspiel 2018 hat es der SV Langenweddingen spannend gemacht und ist am Ende noch einmal „mit einem blauen Auge davongekommen“, wie Trainer Christin Stark formulierte. Der SV Langenweddingen siegte bei der SG Lok Schönebeck knapp 27:26.

 

Keine Mannschaft setzt sich ab

 

Im Nachbarschaftsduell bei der SG Lok Schönebeck vermochte sich von Beginn an keine Mannschaft abzusetzen. Meist waren es die Gastgeber, die vorlegten. Doch der Ausgleich folgte jedes Mal auf dem Fuße. SVL-Coach Stark, der lange selbst für Schönebeck auflief, fiel das Zuschauen schwer: „In der ersten Halbzeit war unsere Deckung unterirdisch. Obwohl wir eindringlich davor gewarnt hatten, Schönebeck zu unterschätzen, haben unsere Spieler das zu leicht genommen. Gegen Vorsfelde vor einer Woche hatten sie noch ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Der letzte Schritt in der Abwehr hat dieses Mal immer gefehlt und dadurch sind wir nicht ins Spiel rein gekommen, auch wenn wir vorn unsere Tore gemacht haben.“

Der Halbzeitstand von 16:15 für Lok war das Resultat. Trotz Besprechung der Fehler in der Pause machten die Sülzetaler im zweiten Durchgang genauso weiter. „Wir haben es nicht geschafft, den Schalter umzulegen“, berichtet Stark. Die Heimsieben erarbeitete sich unterdessen sogar einen Drei-Tore-Vorsprung (18:15). Nach dem 19:19-Ausgleich durch Tobias Deutscher (39. Minute) blieb die Begegnung eng.

 

Dramatische Schlussminute

 

Dramatisch die Schlussminute: Sechs Sekunden vor Spielende gelang Stefan Schult das 26:27. Eigentlich die Entscheidung. Doch Lok-Keeper Mark Illig warf den Ball blitzschnell zu Robin Riedel, der sofort schaltete und aus 20 Metern – an der Mittellinie stehend – auf den Langenweddinger Kasten warf. Der Ball senkte sich hinter dem Torwart ins Netz – der Ausgleich! Allerdings hatte Loks Trainer Henning Stapf parallel die grüne Karte gezogen, um den letzten Angriff in einer Auszeit in Ruhe zu besprechen. Bitter, denn das Tor galt deshalb nicht.

Das Unglück der Schönebecker war Glück für die Langenweddinger. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Aber diese Leistung kann nicht unser Anspruch sein – jedenfalls nicht, wenn wir am Saisonende eine Medaille haben wollen“, schätzte Christian Stark ein.

SV Langenweddingen: Krüger, Wisotzky - Merkel (3 Tore), R. Schult, Bollmann, Friedl (7), Knorr, Bethge (5), Herrmann, Deutscher (5), Rohr (3), St. Schult (4).

SG Lok Schönebeck: Illig, Knörich - Rabe, Schulz, Bauer (5), Riedel (2), Meißner (7), Blumenthal, Karau, Ernst (5), Mattisseck, Schröder (2), Kazmierowski, Krause (5)

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