Derby-Stimmung auf den Rängen

August 29, 2017

Langenweddingen l Mit einem 35:28-Sieg gegen Lok Schönebeck ist der SV Langenweddingen erfolgreich in die Handball-Saison der Sachsen-Anhalt-Liga gestartet.

 

Stefan Schult (beim Wurf) kam zum Saisonauftakt gegen Lok Schönebeck auf fünf Treffer für die Langenweddinger. Er wird in den nächsten beiden Wochen aber voraussichtlich fehlen. Foto: Ottfried Junge

Der SV Langenweddingen ist gegen Lok Schönebeck in die Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga der Handballer gestartet.

 

 

Guter Saison-Auftakt

„Für uns war das ein guter Auftakt – vom Ergebnis, aber auch von der Stimmung her“, freute sich Langenweddingens Coach Christian Stark über die endlich mal wieder vollen Ränge der Sporthalle „Am Heßberg“ beim 35:28-Sieg seines Teams im Derby gegen Lok Schönebeck.

Der Aufsteiger aus Schönebeck, der früher lange Jahre mit den Sülzetalern in einer Liga gekämpft hatte, war indes kein Fallobst. Bis zum 5:6 legten die Lok-Handballer immer wieder vor, der SVL glich aus. „So einfach, wie einige vielleicht dachten, war es nicht. Die Schönebecker haben eine junge Truppe. Vor Martin Schröder sind wir gewarnt worden, so richtig in den Griff gekriegt haben wir ihn aber trotzdem nicht, das Schönebecker Spiel hat von ihm im Rückraum gelebt“, schätzt Stark ein, der seiner eigenen Sieben eine „solide, aber nicht überragende Leistung“ attestiert.

Diese legte dann durch zweimal Denny Friedl und Neuzugang Erik Merkel beim 10:7 (16. Minute) selbst vor. Der Abstand wurde bis zur Pause im Wesentlichen gehalten, mit dem 20:16 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel lagen die Sülzetaler, unter anderem durch drei verwandelte Siebenmeter von Tobias Deutscher sogar mit 24:18 vorn (37.). Doch die Gäste kamen noch einmal auf drei Tore heran (26:23; 28:25, 46. Minute). Stark: „Da wurde es noch einmal brenzlig, ansonsten hatten wir das Spiel aber im Griff.“

Eine Auszeit der Gäste beim Stand von 29:25 (51. Minute) läutete die Schlussphase ein, in der die Lok-Handballer noch zwei Zwei-Minuten-Strafen kassierten, die Langenweddinger nur eine. Merkel, der zweite Neuzugang Florian Bethge und der beste SVL-Werfer an diesem Tage, Tobias Deutscher, machten dann mit ihren Treffern den Sack zum deutlichen 35:28-Erfolg zu.

Neuzugänge sind integriert

Neben den beiden ganz neuen Spielern kam auch Rückkehrer Karl Herrmann zum Einsatz. „Alle drei haben sich schon gut eingelebt“, berichtet Stark.

Dazu haben sicherlich auch die Trainingsspiele gegen Helmstedt, Klein Oschersleben, Westeregeln und Glinde, die allesamt gewonnen wurden, beigetragen. Einziger Wermutstropfen der Vorbereitung war die Knöchelverletzung von Torhüter Matthias Krüger, der noch einige Wochen ausfallen wird. Das Tor hüteten am Freitagabend dementsprechend Andreas Wisotzky und Christian Böhm.

Diese beiden werden auch am Sonnabend gefordert sein. Dann geht es für den SVL nach Radis. Anwurf ist dort um 18 Uhr. Voraussichtlich wird auch wieder ein Bus, in dem die Fans die Langenweddinger begleiten können, zur Verfügung stehen.

SV Langenweddingen: Böhm, Wisotzky - Merkel (4 Tore), R. Schult (2), Bollmann, Friedl (4), Knorr (3), Bethge (4), Herrmann (2), Deutscher (8), Rohr (3), St. Schult (5)

SG Lok Schönebeck: Rabe, Schulz, Bauer, Warschkau (5), Roost (2), Riedel (3), Meißner (10), Karau, Ernst (1), Schröder (3), Kazmierowski, Knörich, Krause (4)

 

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